Hey Guys!
Wir sind Laura & Tom! Vanlifer, Globetrotter, Storyteller. Draußen zuhause, süchtig nach Freiheit, krass ins Leben verliebt – AdVANture Lovers! Unser Blog geht an alle Camper und Reisende, Aussteiger und Glücksucher, Naturfreunde und Lebensgenießer. Reise mit uns und lies Dich glücklich!

On the Road in Spanien
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Warum Wir Aufbrechen

Viele Wege führen um die Welt

Warum Wir Aufbrechen

Wie zwei Reisende ihren gemeinsamen Weg um die Welt fanden, was noch alles auf unserer Bucket-Liste steht und wie unsere Idee vom Reisen und Leben aussieht.

Zwei Reisende

Viele Reiseblogs, die ich (Laura) zur Recherche für unseren eigenen Blog gelesen habe oder einfach gerne verfolge, sind beeindruckende Geschichten von echten Reisefanatikern mit unzähligen Häkchen auf ihren Bucketlisten und zig Traumfotos von den exotischsten Destinationen auf ihren Instagram-Galerien. Reisen machen seit ihrer Kindheit einen Teil ihrer Erinnerung und seit kurzem oder längerem ihren Lebensinhalt aus. Oder die Geschichten von Van-Nomaden, die im Bulli groß wurden und jetzt ihren lang gehegten Traum vom Fulltime-Vanlife erfüllen. Von Outdoor-Professionals, bei denen ein zehntägiger Survival-Trip im schwedischen Nirgendwo pure Extase auslöst. Von Equipment-Experten, die vermutlich mit Leichtigkeit ein Jahr ohne Strom und Dach über dem Kopf bei Temperaturschwankungen von 50 Grad auf fünf Kontinenten überleben können – weil sie natürlich die beste Ausrüstung haben, die es je gab… Ungefähr das alles ist Tom (ohne den Instagram-Account vielleicht) und ungefähr nichts davon bin ich. Nicht, weil es mir bisher an Lust zum Reisen und dem Hang zum Abenteuer mangelte, sondern oft an Mitreisenden (als ich noch welche brauchte), an Geld (als ich Zeit hatte), an Zeit (als ich Geld hatte) und sicher auch ein bisschen an Mut. Und trotzdem haben mich meine Kultur und Entspannung suchenden Reisen nach Italien, England, Portugal, Spanien, in die USA und nach Israel genauso geprägt wie Tom seine Familienurlaube im Bulli, die Ostsee-Umrundung im ersten eigenen Bus, der Motorrad-Trip durch den Balkan, Backpacker-Reisen quer durch Neuseeland, Kambodscha, Thailand, Indien und Sri Lanka sowie die besagte Hiking-Tour im schwedischen Outback.

Reisen ist nichts, worin man gut ist. Es ist etwas, das man macht. – Gayle Forman

Wohin Die Reise Gehen Könnte

Wie aber kommen diese zwei Spezies von Reisenden auf die Idee, ab jetzt gemeinsam durch die Welt zu tingeln? Klar: Sie lieben sich wie verrückt! Denn bei all den Unterschieden, wie und wohin Tom und ich in der Vergangenheit gereist sind, gibt es eine gemeinsame Vorstellung, wie wir in Zukunft reisen wollen: individuell, zeitunabhängig, abenteuerlich, zu zweit. Das wurde uns – wo sonst – auf unserer ersten gemeinsamen Reise bewusst. Wir machten einen zweiwöchigen Trip rund um Madeira, waren gelöst, sorgenfrei und heilfroh, dass wir auch 24/7 gut miteinander können. Noch nicht einmal wieder zuhause schwelgten wir schon in den nächsten Reiseplänen, die alle begannen mit „Wir könnten doch mal…“: im Jeep durch Südafrika fahren, mit dem Roller durch Vietnam, die legendäre Panamericana-Route von Alaska bis Südamerika abklappern, die großen US-Nationalparks besuchen, mit dem Bus entlang Südeuropas Mittelmeer- und Atlantikküste. Das Problem war nur, dass unsere phantastischen Pläne auch alle gleich endeten, nämlich mit: „Aber wann sollen wir das machen? Wir haben doch keine Zeit!“

Unsere Idee Vom Reisen

Hier drückte also der Schuh! Wir realisierten, dass unsere Reisepläne viel gewaltiger waren, als unsere Kapazität an Urlaubstagen. Der Begriff Urlaub gefiel uns dabei schon längst nicht mehr, fühlte er sich immer an wie ein viel zu dünn abgeschnittenes Stück Freiheit von unserem großen Batzen Arbeitszeit. Wenn wir Glück hatten, bekamen wir einmal im Jahr 15 Tagen am Stück, an denen wir meist höchst angestrengt versuchten, uns vor allem zu entspannen. An eine wirkliche Reise ist so kaum zu denken – ein Trip, der dich fordert, der Körper und Geist auf Trab hält, der sich entwickelt und etwas mit dir macht. Aber genau so wollen wir reisen – und leben: Unabhängig. In unserem Tempo. Im Einklang mit unserer persönlichen Entwicklung. In der Natur. Mit genug Zeit, um Erlebnisse zu machen, Erfahrungen zu verarbeiten und Erinnerungen zu teilen. Wir hatten Toms alten VW-Bus vor der Tür stehen, der uns all das ermöglichte. Und wir hatten uns zwei Leben aufgebaut, die uns all das verwehrten. Es war also an der Zeit, sich einmal mehr zu entscheiden. Es war der Anfang eines Neuanfangs!

Wenn du nicht weißt, wo du hingehst, wird dich jede Strasse dorthin bringen. – Lewis Carrol

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