Unsere Story

 

VIELE WEGE FÜHREN UM DIE WELT

Viele Reiseblogs, die ich (Laura) zur Recherche für unseren eigenen Blog gelesen habe oder einfach gerne verfolge, sind beeindruckende Geschichten von echten Reisefanatikern mit unzähligen Häkchen auf ihren Bucketlisten und zig Traumfotos von den exotischsten Destinationen auf ihren Instagram-Galerien. Reisen machen seit ihrer Kindheit einen Teil ihrer Erinnerung und seit kurzem oder längerem ihren Lebensinhalt aus. Oder die Geschichten von Bus-Nomaden, die im Bulli groß wurden und jetzt ihren lang gehegten Traum vom Fulltime-Vanlife erfüllen. Von Outdoor-Professionals, bei denen ein zehntägiger Survival-Trip im schwedischen Nirgendwo pure Extase auslöst. Von Equipment-Experten, die vermutlich mit Leichtigkeit ein Jahr ohne Strom und Dach über dem Kopf bei Temperaturschwankungen von 50 Grad auf fünf Kontinenten überleben können – weil sie natürlich die beste Ausrüstung haben, die es je gab… Ungefähr das alles ist Tom (ohne den Instagram-Account vielleicht) und ungefähr nichts davon bin ich. Nicht, weil es mir bisher an Lust zum Reisen und dem Hang zum Abenteuer mangelte, sondern oft an Mitreisenden (als ich noch welche brauchte), an Geld (als ich Zeit hatte), an Zeit (als ich Geld hatte) und sicher auch ein bisschen an Mut. Und trotzdem haben mich meine Kultur und Entspannung suchenden Reisen nach Italien, England, Portugal, Spanien, in die USA und nach Israel genauso geprägt wie Tom seine Familienurlaube im Bulli, die Ostsee-Umrundung im ersten eigenen Bus, der Motorrad-Trip durch den Balkan, Backpacker-Reisen quer durch Neuseeland, Kambodscha, Thailand, Indien und Sri Lanka sowie die besagte Hiking-Tour im schwedischen Outback.

VIELE WEGE FÜHREN UM DIE WELT

Viele Reiseblogs, die ich (Laura) zur Recherche für unseren eigenen Blog gelesen habe oder einfach gerne verfolge, sind beeindruckende Geschichten von echten Reisefanatikern mit unzähligen Häkchen auf ihren Bucketlisten und zig Traumfotos von den exotischsten Destinationen auf ihren Instagram-Galerien. Reisen machen seit ihrer Kindheit einen Teil ihrer Erinnerung und seit kurzem oder längerem ihren Lebensinhalt aus. Oder die Geschichten von Bus-Nomaden, die im Bulli groß wurden und jetzt ihren lang gehegten Traum vom Fulltime-Vanlife erfüllen. Von Outdoor-Professionals, bei denen ein zehntägiger Survival-Trip im schwedischen Nirgendwo pure Extase auslöst. Von Equipment-Experten, die vermutlich mit Leichtigkeit ein Jahr ohne Strom und Dach über dem Kopf bei Temperaturschwankungen von 50 Grad auf fünf Kontinenten überleben können – weil sie natürlich die beste Ausrüstung haben, die es je gab… Ungefähr das alles ist Tom (ohne den Instagram-Account vielleicht) und ungefähr nichts davon bin ich. Nicht, weil es mir bisher an Lust zum Reisen und dem Hang zum Abenteuer mangelte, sondern oft an Mitreisenden (als ich noch welche brauchte), an Geld (als ich Zeit hatte), an Zeit (als ich Geld hatte) und sicher auch ein bisschen an Mut. Und trotzdem haben mich meine Kultur und Entspannung suchenden Reisen nach Italien, England, Portugal, Spanien, in die USA und nach Israel genauso geprägt wie Tom seine Familienurlaube im Bulli, die Ostsee-Umrundung im ersten eigenen Bus, der Motorrad-Trip durch den Balkan, Backpacker-Reisen quer durch Neuseeland, Kambodscha, Thailand, Indien und Sri Lanka sowie die besagte Hiking-Tour im schwedischen Outback.

“Reisen ist nichts, worin man gut ist. Es ist etwas, das man macht.” – Gayle Forman

REISEN IST NICHTS, WORIN MAN GUT IST. ES IST ETWAS, DAS MAN MACHT. — Gayle Forman

WIR KÖNNTEN DOCH MAL… – WO ALLE GUTEN IDEEN BEGINNEN

Wie aber kommen diese zwei Spezies von Reisenden auf die Idee, ab jetzt gemeinsam durch die Welt zu tingeln? Klar: Sie lieben sich wie verrückt! Denn bei all den Unterschieden, wie und wohin Tom und ich in der Vergangenheit gereist sind, gibt es eine gemeinsame Vorstellung, wie wir in Zukunft reisen wollen: individuell, zeitunabhängig, abenteuerlich, zu zweit. Das wurde uns – wo sonst – auf unserer ersten gemeinsamen Reise bewusst. Wir machten einen zweiwöchigen Trip rund um Madeira, waren gelöst, sorgenfrei und heilfroh, dass wir auch 24/7 gut miteinander können. Noch nicht einmal wieder zuhause schwelgten wir schon in den nächsten Reiseplänen, die alle begannen mit „Wir könnten doch mal…“: im Jeep durch Südafrika fahren, mit dem Roller durch Vietnam, die legendäre Panamericana-Route von Alaska bis Südamerika abklappern, die großen US-Nationalparks besuchen, mit dem Bus entlang Südeuropas Mittelmeer- und Atlantikküste. Das Problem war nur, dass unsere phantastischen Pläne auch alle gleich endeten, nämlich mit: „Aber wann sollen wir das machen? Keine Zeit!“

WIR KÖNNTEN DOCH MAL… – WO ALLE GUTEN IDEEN BEGINNEN

Wie aber kommen diese zwei Spezies von Reisenden auf die Idee, ab jetzt gemeinsam durch die Welt zu tingeln? Klar: Sie lieben sich wie verrückt! Denn bei all den Unterschieden, wie und wohin Tom und ich in der Vergangenheit gereist sind, gibt es eine gemeinsame Vorstellung, wie wir in Zukunft reisen wollen: individuell, zeitunabhängig, abenteuerlich, zu zweit. Das wurde uns – wo sonst – auf unserer ersten gemeinsamen Reise bewusst. Wir machten einen zweiwöchigen Trip rund um Madeira, waren gelöst, sorgenfrei und heilfroh, dass wir auch 24/7 gut miteinander können. Noch nicht einmal wieder zuhause schwelgten wir schon in den nächsten Reiseplänen, die alle begannen mit „Wir könnten doch mal…“: im Jeep durch Südafrika fahren, mit dem Roller durch Vietnam, die legendäre Panamericana-Route von Alaska bis Südamerika abklappern, die großen US-Nationalparks besuchen, mit dem Bus entlang Südeuropas Mittelmeer- und Atlantikküste. Das Problem war nur, dass unsere phantastischen Pläne auch alle gleich endeten, nämlich mit: „Aber wann sollen wir das machen? Keine Zeit!“

“Wir alle haben zwei Leben. Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur eins haben.” – Tom Hiddleston

WIR ALLE HABEN ZWEI LEBEN. DAS ZWEITE BEGINNT, WENN WIR REALISIEREN, DASS WIR NUR EINS HABEN. — Tom Hiddleston

 

IM HAMSTERRAD – WO ALLE GUTEN IDEEN ENDEN

Zuhause in Regensburg wartete schon ungeduldig das Alltagsleben auf uns: zwei gute Jobs, zwei schöne Wohnungen, viele tolle Freunde – aber auch Hektik, Stress und Verpflichtungen. Eigentlich geht es ja allen so, dachten wir. Eigentlich habt ihr doch ein tolles Leben, sagten die Anderen. Eigentlich sollten wir zufrieden sein mit dem was wir haben, hat man uns beigebracht. Eigentlich stimmt das alles. Aber wirklich glücklich waren wir trotzdem nicht, wissen wir jetzt! Unsere beiden Bürojobs – Tom arbeitete im Sondermaschinenbau, ich im Konzertmanagement – fraßen dreiviertel des Tages, die restlichen Stunden „Freizeit“ kämpften wir mit Besorgungen, Erledigungen oder gegen die große Müdigkeit. Montag bis Freitag verschmolz zu einem eintönigen und kräftezehrenden Zeitblock, den es in unseren Gedanken von Wochenende zu Wochenende zu überwinden galt. Am Samstag Morgen dann die entscheidende Frage: Was machen wir zuerst? Einkaufen, Haushalt, Sport, Familie besuchen, mit Freunden treffen, eine Radtour, in die Berge fahren, das Boot rausholen, am Bus rumschrauben, doch endlich mal den Blog anfangen, eines der fünf ungelesenen Bücher anfangen oder vielleicht einfach mal auf der Couch chillen („Ok, dafür ist jetzt wirklich keine Zeit!“)? Am Sonntag Abend folgte die bittere Erkenntnis: Wir haben nicht einmal die Hälfte davon geschafft und sind kein bisschen erholt. Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Selbstzweifel machten sich breit.

WAHRHEIT ODER PFLICHT

Diesen Rhythmus kann man bei einigermaßen guter körperlicher Verfassung, einem sonnigen Gemüt, wie es Tom und mir in die Wiege gelegt wurde, und einer verbleibenden Restfreude an seinem Job ziemlich lange durchhalten. Hätten wir wohl auch die nächsten Jahre – wenn nicht Jahrzehnte – und es wäre ok gewesen. Aber mal ehrlich: Wann geben wir uns denn mit ok zufrieden? Wenn das Essen ok schmeckt, wechseln wir beim nächsten Mal doch lieber das Restaurant. Ein Outfit, das ok aussieht, tragen wir sicherlich nicht, wenn’s drauf ankommt. Ein Buch, das ok ist, langweilt uns spätestens ab Seite 23… Warum also akzeptieren wir ein ok, wenn es um unsere Lebensqualität geht?

Geld. Anerkennung. Sicherheit. Gemeinschaft. Gewohnheit. Na, weil es alle so machen. Das waren unsere Antworten, die es dringend nötig hatten, einmal grundlegend überdacht zu werden:

Würden wir unser Leben genauso leben, wenn wir uns um GELD keine Sorgen machen müssten?

Was bedeutet für uns eigentlich FREIHEIT?

Sind wir derzeit ein nützlicher Teil unserer GEMEINSCHAFT?

Was ist MEINE LEIDENSCHAFT?

WAHRHEIT ODER PFLICHT

Diesen Rhythmus kann man bei einigermaßen guter körperlicher Verfassung, einem sonnigen Gemüt, wie es Tom und mir in die Wiege gelegt wurde, und einer verbleibenden Restfreude an seinem Job ziemlich lange durchhalten. Hätten wir wohl auch die nächsten Jahre – wenn nicht Jahrzehnte – und es wäre ok gewesen. Aber mal ehrlich: Wann geben wir uns denn mit ok zufrieden? Wenn das Essen ok schmeckt, wechseln wir beim nächsten Mal doch lieber das Restaurant. Ein Outfit, das ok aussieht, tragen wir sicherlich nicht, wenn’s drauf ankommt. Ein Buch, das ok ist, langweilt uns spätestens ab Seite 23… Warum also akzeptieren wir ein ok, wenn es um unsere Lebensqualität geht?

Geld. Anerkennung. Sicherheit. Gemeinschaft. Gewohnheit. Na, weil es alle so machen. Das waren unsere Antworten, die es dringend nötig hatten, einmal grundlegend überdacht zu werden:

Würden wir unser Leben genauso leben, wenn wir uns um GELD keine Sorgen machen müssten?

Was bedeutet für uns eigentlich FREIHEIT?

Sind wir derzeit ein nützlicher Teil unserer GEMEINSCHAFT?

Was ist MEINE LEIDENSCHAFT?

AUF LOS GEHT’S LOS. LOS!

100 Fragen taten sich auf und ließen wiederum 1000 Antworten übrig – kurzum: Wir machten nicht nur ein Fass auf, wir kippten gleich zehn davon aus! Ziemlich schnell wurde uns klar, dass wir nicht mehr zurück konnten auf den Weg unserer alten Denkmuster, klar war aber auch die Richtung des Weges, der nun vor uns lag: raus in die Welt, auf zu neuen Ufern! Deshalb verstehen wir unsere Reise auch nicht als Sabbatical – Tom hatte sich schon einmal sechs Monate Auszeit aus dem Berufsleben freigeschaufelt und weiß nur zu gut, wie schnell das gefürchtete Hamsterrad danach wieder Fahrt aufnimmt – sondern als einen Neubeginn. Wir wollen nicht aussteigen, eher umsteigen; die Spur wechseln, Tempo rausnehmen und mal öfter die Richtung wechseln. Wir möchten uns neu verorten, einfach mal Möglichkeiten ausloten und wieder Chancen wahrnehmen. Wir suchen nicht nach mehr Freizeit und weniger Arbeitszeit, sondern nach besserer Lebenszeit. Wohin unsere Reise geht, wie lange uns das Leben im Van glücklich macht, wie wir in Zukunft unser Einkommen sichern und wer wir persönlich in einem, drei oder fünf Jahren sein werden, steht in den Sternen – und natürlich auf unserem Blog.